Ausgangssituation
Die Klasse unserer Tochter war damals in einem Containergebäude untergebracht. Die Klassenlehrerin fühlte sich in ihrem Raum von Anfang an unwohl.
Aus der Elternschaft war bereits einiges versucht worden: klassisches Feng Shui, Pflanzen, ein Kristall zur Energieverteilung und sogar eine schamanische Reinigung. Nachhaltig verändert hatte sich die Situation dadurch jedoch nicht.
Wahrnehmung
Nachdem ich die Erlaubnis bekommen hatte, mir den Raum anzusehen, fielen mir mehrere Dinge auf.
Die Lampen wirkten, als würden sie viel zu niedrig hängen. Die Tische erschienen so eng zusammengeschoben, dass kaum räumliche Weite entstand. Gleichzeitig nahm ich die Energie wie in einer Sackgasse wahr: Sie konnte in den Raum hinein, fand aber keinen natürlichen Auslass.
Hinzu kam die Unruhe von außen. Eltern, die regelmäßig am Klassenraum vorbeigingen, um ihre Kindergartenkinder abzuholen, waren energetisch deutlich wahrnehmbar.
Ziel
Gemeinsam war klar: Der Raum sollte ruhiger werden und mehr Weite bekommen, ohne ihn baulich oder gestalterisch verändern zu müssen.
Intervention
Ich veränderte nichts Sichtbares.
Ich ging meditativ durch den Raum, nahm seine energetische Struktur wahr und setzte anschließend gezielte Zeichen an den Stellen, die für mich relevant waren.
Dabei ging es vor allem darum, die wahrgenommene Enge zu weiten, den Energiefluss aus der Sackgasse zu lösen und die Abgrenzung gegenüber der Unruhe von außen zu verbessern.
Danach
Die Veränderung war nicht auf einem Foto sichtbar. Tische, Lampen und Wände waren dieselben.
Die Wahrnehmung des Raumes hatte sich jedoch verändert: Er wirkte ruhiger und weniger gedrängt.
Für mich ist gerade diese Art von Veränderung ein gutes Beispiel dafür, was energetische Arbeit mit einem Ort bewirken kann, ohne dessen bauliche Struktur anzutasten.
